Leih- und Wanderausstellungen

Als Service bieten wir hier ab sofort eine Zusammenstellung von Leih- und Wanderausstellungen an.

Haben Sie auch eine gelungene Sonderausstellung konzipiert, die Sie den anderen Museen im Land zur Verfügung stellen möchten? Dann senden Sie ein Kurzexposé an uns. Hier finden Sie ein beispielhaftes Musterexposé.

 

Mecklenburgische Herrenhäuser im Wandel der Zeit (Stiftung Mecklenburg)

Kurzbeschreibung:

Mecklenburg ist auf Grund der einstigen Vielzahl an ritterschaftlichen Gütern noch heute reich an Herrenhäusern. Zu den frühesten Bildquellen dieser Bauten gehören Fotografien aus dem Verlag „A. Mencke & Co.“. Dieser Verlag hatte sich aus einem „photographischen Institut“  entwickelt. Um 1865 schuf er sich mit Aufnahmen von Schlössern und Herrensitzen ein neues Standbein. Mecklenburg avancierte zu einer Schwerpunktregion der fotografischen Tätigkeit.

Von den sogenannten „Mencke-Aufnahmen“ aus Mecklenburg besitzt die Stiftung Mecklenburg über einhundert. Mit der Wanderausstellung „Herrenhäuser im Wandel der Zeiten“ von Sabine Bock, Schwerin, die in Zusammenarbeit mit dem Thomas Helms Verlag entstand, erinnert sie an dieses bewahrenswerte Kulturgut. In einzelnen Kapiteln blättert die Ausstellung den vergangenen Reiz der Herrenhäuser mit ihren Park- und Wirtschaftsanlagen, ihren Baustilen und ihrem späteren Schicksal auf. Dabei werden die historischen Aufnahmen in den Kontext der aktuellen Situation und des jüngsten Forschungsstandes gestellt.

Umfang: 30 Bild- und Textbanner (120 x 60 cm) zum Hängen
Begleitbroschüre: 2,00 EUR Verkaufspreis
Leihgebühr: keine
Versicherung: 2.000,00 EUR
Kosten: Transport, Versicherung, Begleitbroschüre auf Kommission
Übernahme: nach Absprache

Hier finden Sie das Kurzexposé und die Kontaktdaten.

 

Geflüchtet, vertrieben, entwurzelt: Kindheiten in Mecklenburg 1945 bis 1952 (Stiftung Mecklenburg)

Kurzbeschreibung:

Etwa eine Million Deutsche, die in Folge des Zweiten Weltkrieges ihre Heimat in Südost- und Osteuropa verlassen mussten, verschlug es nach Mecklenburg und dem verbliebenen Teil Pommerns westlich der Oder. Mehr als ein Drittel von ihren waren Kinder. Wie erlebten sie ihre Ankunft und Aufnahme? Wie gestaltete sich Kindheit in fremder Umgebung in der unmittelbaren Nachkriegszeit? Was konnte die Aufnahmegesellschaft unter dem Diktat der Neuordnung nach sowjetischem Vorbild für diese Kinder leisten?

Viele Zeitzeugen haben, in fortgeschrittenem Alter oft auch schriftlich, über ihr Schicksal berichtet. Auf der Basis von Gesprächen und Berichten, neuerer Literatur und Quellen gibt die Ausstellung Einblick in Kindheiten, die von Hunger und Verlust, Mangel und schwerer Arbeit geprägt  waren.

Gerade in Mecklenburg und Vorpommern, wo das Schicksal der Vertreibung fast jeden zweiten Einwohner betraf, ist die Erinnerung trotz jahrzehntelangen Schweigens unter sozialistischen Verhältnissen noch heute sehr präsent. Kinder auf der Flucht – das ist immer noch ein  hochaktuelles Thema. Die Folgen, das zeigen die Erfahrungen Befragter, wirken lebenslang.

Umfang: 16 Bild- und Texttafeln, aufstellbare Rollups (85 x 210 cm)
in Tragetaschen
Leihgebühr: keine
Versicherung: 4.000,00 EUR
Kosten: Transport, evtl. Druckkosten Umgestaltung Flyer, Plakate
Übernahme: nach Absprache (bis 11/2020 bereits ausgebucht)

Hier finden Sie das Kurzexposé und die Kontaktdaten.

 

„Augenblick“ - Grafik von Künstlerinnen in und aus Mecklenburg (Stiftung Mecklenburg)

Kurzbeschreibung:

Mit den ausgewählten Bildern aus eigenem Bestand rückt die Stiftung Mecklenburg Kunst von Frauen in den Blick. Dreißig druckgrafische Werke von 12 Künstlerinnen, die in Mecklenburg tätig waren oder sind, umfassen einen Zeitraum von nahezu einhundert Jahren.

Einige der Künstlerinnen aus der älteren Generation sind in der Kunstgeschichte des Landes noch immer wenig bekannt, so Anna Saur, Helene Dolberg oder Tisa von der Schulenburg. Sie vertreten jene Generation, denen der Zugang zu den Kunstakademien vor 1918 noch verwehrt war.

Heute lebende Künstlerinnen wie Inge Jastram, Britta Matthies oder Antje Fretwurst-Colberg vertreten in der Kunstszene des Landes wichtige und anerkannte Positionen. Mit Arbeiten von ihnen sowie von Katrin Lau, Bützow, und Prof. Ruth Tesmar, Schwerin, konnte die Stiftungssammlung in jüngster Zeit erweitert werden. Erstmals wurden diese nun gemeinsam mit älteren Sammlungsbeständen gezeigt.

Umfang: 30 Grafiken, leichte Alurahmen, Größen von 40 x 30 cm bis 60 x 85 cm
2 Texttafeln 90 x 70 cm
Auf Wunsch werden Text- und Bildmaterial zur Verfügung gestellt.
Leihgebühr: keine
Versicherung: 7.500,00 EUR
Kosten: Transport
Übernahme: nach Absprache

Hier finden Sie das Kurzexposé und die Kontaktdaten.

 

Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel (Bundesstiftung Aufarbeitung)

Bundesstiftung Aufarbeitung

Kurzbeschreibung:

Die Ausstellung “Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel” widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Im Zentrum stehen dabei die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert. Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle, der über 120 Fotos für die Schau ausgewählt hat. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer. Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung steht ab 18. März 2020 als Poster-Set im Format DIN A1 gegen eine Schutzgebühr von 30 Euro (zzgl. Versandkosten) für die historisch-politische Bildungsarbeit zur Verfügung. Sie kann darüber hinaus in weiteren Formaten und Ausführungen bestellt werden.

"Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel" schließt an die vom Ostbeauftragten und der Bundesstiftung herausgegebene Ausstellung "Von der Friedlichen Revolution zur deutschen Einheit" an. Die seit Juli 2019 als Poster-Set lieferbare Schau wirft mit ihren 20 Tafeln Schlaglichter auf auf die Jahre 1989/90.

Umfang: 30 Poster DIN A1

Kosten: Schutzgebühr 30 €

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Wallfahrt nach Mekka – Eine Reise ins Zentrum des Islam (Stadtmuseum Halle)

Kurzbeschreibung:

Pilgern ist das Reisen aus einem religiösen Motiv zu einem religiösen Ort. Die Pilgerreise ist ein Bestandteil vieler Religionen. Es gibt sie im Islam, Christentum, Judentum, Hinduismus, Buddhismus oder auch im Shintoismus. Die Pilgerinnen und Pilger entfernen sich auf der Pilgerfahrt von ihrem Alltag, ihrem Lebensort und den gewohnten Mitmenschen. Religiöse Rituale führen zu einer besonderen Bindung an die Stationen und das Ziel der Pilgerreise. Heutzutage spielen zunehmend auch Ausbruch aus dem Alltag, Neugier auf Fremdes oder Lebenskrisen eine Rolle. Die westlichen Gesellschaften bilden neue Formen des „Pilgerns“: Reisen zu Gräbern oder Lebensorten von berühmten Persönlichkeiten, wie Elvis Presley oder Jim Morrison, die keine religiöse Bedeutung haben.

Umfang: Zwei verschiedene Ausführungen

Siehe auch das Exposée und die Homepage der Ausstellung.