Verbandsreise 2020 muss entfallen

Liebe Mitglieder des Museumsverbandes und liebe Reiseteilnehmer, die an Reisen des Verbandes teilgenommen haben,

in den zurückliegenden 19 Jahren haben viele Mitglieder und Freunde unseres Verbandes an Reisen, die uns in viele Länder führten, teilgenommen. In unseren Mitteilungsheften kann man Ziele und Reiserouten nachverfolgen. Einige Ziele haben wir ausgewählt, zu denen es Bezüge nach Mecklenburg gab. Andere nur weil sie uns interessant erschienen und für Einzelreisende umständlich zu organisieren sind. Die Vorbereitung der Reisen war in jedem Fall eine logistische Herausforderung. Zu jeder Reise wurde eine Vorreise absolviert. Es mussten interessante Orte, Museen, Hotels und Restaurants gefunden werden, die zu unserem Reisebudget passten. Dazu mussten wir, wenn es eine Flugreise war, auch immer ein Busunternehmen vor Ort finden, das unsere Preise akzeptierte. Wir haben die vielen Arbeitsstunden nicht zusammengezählt, die für die Planung jeder Reise aufgewendet wurden.

Wir mussten in Vorbereitung der Reise die zu besuchenden Städte und Stätten auf Rundgangstauglichkeit prüfen, das Wandertempo richtig bemessen und natürlich jede Kirche, jedes Denkmal, hervorragende Bauwerk und jede am Weg liegende Toilette näher erklären und erkunden. Auch die Organisation der Ziele im Umfeld unserer Unterkünfte musste auf Bus-Tauglichkeit geprüft und fahrzeitmäßig richtig bemessen werden.

Das alles hätten wir auch zur geplanten Reise im Jahr 2020 vor uns gehabt. Da auch wir in unterschiedlicher Form  in Termine eingebunden ist, haben wir zur Vorreise in diesem Jahr keinen gemeinsamen Zeitraum für die Vorreise finden können. Die Aufforderung, dass sich Organisationstalente aus unseren Reihen an der Vorbereitung beteiligen, fand bisher keine Begeisterung. Und die Monate Januar und Februar kommen für eine Vorreise nicht in Frage.

Somit müssen wir leider mitteilen, dass die Reise 2020 nicht stattfinden kann und bitten dafür um Euer Verständnis.

Mit besten Grüßen vom Orgakuratorium

Ortwin Pelc und Werner Iffländer